Deutsche Verbraucherstimmung erreicht Dreijahrestief

2026-04-27 06:09 Kyrie Dichosa 1 Minute Lesezeit
Der GfK-Konsumklimaindikator in Deutschland fiel auf –33,3 zu Beginn des Mai 2026, von einem leicht revidierten Wert von –28,1 im April, was den schwächsten Stand seit Februar 2023 markiert. Der Rückgang spiegelt den zunehmenden Druck auf die Haushalte wider, da steigende Energiepreise die Inflation anheizen und voraussichtlich weiter steigen werden, falls der Iran-Konflikt anhält. Die Einkommenserwartungen sanken stark auf –24,4 (von –6,3 im April), während sich die Konjunkturerwartungen ebenfalls auf –13,7 (von –6,9) verschlechterten und sich den Niveaus zu Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 annähern. Die Sorgen der Verbraucher nehmen zu, dass die fragile wirtschaftliche Erholung Deutschlands einen erheblichen Rückschlag erleiden könnte, wenn der Konflikt andauert und politische Maßnahmen sich als unwirksam erweisen. Unterdessen sank die Anschaffungsneigung auf ein Zweijahrestief von –14,4 (von –10,9), was auf eine gedämpfte Konsumfreude hinweist, während die Sparneigung, obwohl niedriger, mit 16,1 (von 18,5) weiterhin hoch blieb, was auf anhaltende Vorsicht unter den Verbrauchern hindeutet.


Nachrichten
Deutsche Verbraucherstimmung erreicht Dreijahrestief
Der GfK-Konsumklimaindikator in Deutschland fiel auf –33,3 zu Beginn des Mai 2026, von einem leicht revidierten Wert von –28,1 im April, was den schwächsten Stand seit Februar 2023 markiert. Der Rückgang spiegelt den zunehmenden Druck auf die Haushalte wider, da steigende Energiepreise die Inflation anheizen und voraussichtlich weiter steigen werden, falls der Iran-Konflikt anhält. Die Einkommenserwartungen sanken stark auf –24,4 (von –6,3 im April), während sich die Konjunkturerwartungen ebenfalls auf –13,7 (von –6,9) verschlechterten und sich den Niveaus zu Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 annähern. Die Sorgen der Verbraucher nehmen zu, dass die fragile wirtschaftliche Erholung Deutschlands einen erheblichen Rückschlag erleiden könnte, wenn der Konflikt andauert und politische Maßnahmen sich als unwirksam erweisen. Unterdessen sank die Anschaffungsneigung auf ein Zweijahrestief von –14,4 (von –10,9), was auf eine gedämpfte Konsumfreude hinweist, während die Sparneigung, obwohl niedriger, mit 16,1 (von 18,5) weiterhin hoch blieb, was auf anhaltende Vorsicht unter den Verbrauchern hindeutet.
2026-04-27
Deutsches Verbrauchervertrauen schwächste seit zwei Jahren
Der GfK-Konsumklimaindex in Deutschland fiel auf –28 im Vorfeld des April 2026, von einem leicht revidierten –24,8 im vorherigen Zeitraum und lag damit schlechter als die Markterwartungen von –26,5. Dies ist der schwächste Wert seit März 2024, da sich die Haushalte auf einen Anstieg der Energiekosten im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt einstellen, der die Inflation anheizen könnte. Die Konjunkturerwartungen verschlechterten sich stark auf –6,9 (von 4,3 im März), da die Verbraucher befürchten, dass die langsame Erholung der deutschen Wirtschaft entgleisen könnte, wenn der Konflikt anhält. Die Einkommenserwartungen rutschten ebenfalls in den negativen Bereich auf –6,3 (vs 6,3), was Bedenken widerspiegelt, dass steigende Energiekosten die Kaufkraft schmälern könnten. Die Anschaffungsneigung sank weiter auf –10,9 (vs –9,3), was auf einen gedämpften Konsum hinweist, während die Sparneigung mit 18,5 (vs 18,9) hoch blieb, was die anhaltende Vorsicht der Haushalte unterstreicht.
2026-03-26
Deutsches Verbrauchervertrauen fällt unerwartet
Der GfK-Konsumklimaindex in Deutschland fiel auf -24,7 zu Beginn des März 2026 von einem leicht revidierten -24,2 im vorherigen Zeitraum und verfehlte damit die Markterwartungen von -23,1. Die Konjunkturerwartungen schwächten sich ab (4,3 vs. 6,6 im Februar), was einen vorsichtigeren Ausblick angesichts anhaltender Unsicherheit widerspiegelt. Die Anschaffungsneigung verschlechterte sich ebenfalls deutlich (-9,3 vs. -4,0), während die Sparneigung auf ein Rekordhoch von 18,9 stieg (vs. 17,9), was darauf hindeutet, dass die Haushalte defensiv bleiben. Im Gegensatz dazu verbesserten sich die Einkommenserwartungen (6,5 vs. 5,1), wahrscheinlich unterstützt durch nachlassende Inflation und Lohnzuwächse. „Auch wenn sich die Wirtschaft leicht zu erholen scheint, bleiben die Verbraucher skeptisch“, sagte Rolf Bürkl, Leiter des Konsumklimas bei der NIM. „Geopolitische Spannungen, aber auch Herausforderungen in der Sozialpolitik dürften die Unsicherheit und damit auch die Sparneigung hoch halten“, fügte er hinzu.
2026-02-25