Deutsches Verbrauchervertrauen fällt unerwartet

2026-02-25 07:08 Farida Husna 1 Minute Lesezeit
Der GfK-Konsumklimaindex in Deutschland fiel auf -24,7 zu Beginn des März 2026 von einem leicht revidierten -24,2 im vorherigen Zeitraum und verfehlte damit die Markterwartungen von -23,1. Die Konjunkturerwartungen schwächten sich ab (4,3 vs. 6,6 im Februar), was einen vorsichtigeren Ausblick angesichts anhaltender Unsicherheit widerspiegelt. Die Anschaffungsneigung verschlechterte sich ebenfalls deutlich (-9,3 vs. -4,0), während die Sparneigung auf ein Rekordhoch von 18,9 stieg (vs. 17,9), was darauf hindeutet, dass die Haushalte defensiv bleiben. Im Gegensatz dazu verbesserten sich die Einkommenserwartungen (6,5 vs. 5,1), wahrscheinlich unterstützt durch nachlassende Inflation und Lohnzuwächse. „Auch wenn sich die Wirtschaft leicht zu erholen scheint, bleiben die Verbraucher skeptisch“, sagte Rolf Bürkl, Leiter des Konsumklimas bei der NIM. „Geopolitische Spannungen, aber auch Herausforderungen in der Sozialpolitik dürften die Unsicherheit und damit auch die Sparneigung hoch halten“, fügte er hinzu.


Nachrichten
Deutsches Verbrauchervertrauen schwächste seit zwei Jahren
Der GfK-Konsumklimaindex in Deutschland fiel auf –28 im Vorfeld des April 2026, von einem leicht revidierten –24,8 im vorherigen Zeitraum und lag damit schlechter als die Markterwartungen von –26,5. Dies ist der schwächste Wert seit März 2024, da sich die Haushalte auf einen Anstieg der Energiekosten im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt einstellen, der die Inflation anheizen könnte. Die Konjunkturerwartungen verschlechterten sich stark auf –6,9 (von 4,3 im März), da die Verbraucher befürchten, dass die langsame Erholung der deutschen Wirtschaft entgleisen könnte, wenn der Konflikt anhält. Die Einkommenserwartungen rutschten ebenfalls in den negativen Bereich auf –6,3 (vs 6,3), was Bedenken widerspiegelt, dass steigende Energiekosten die Kaufkraft schmälern könnten. Die Anschaffungsneigung sank weiter auf –10,9 (vs –9,3), was auf einen gedämpften Konsum hinweist, während die Sparneigung mit 18,5 (vs 18,9) hoch blieb, was die anhaltende Vorsicht der Haushalte unterstreicht.
2026-03-26
Deutsches Verbrauchervertrauen fällt unerwartet
Der GfK-Konsumklimaindex in Deutschland fiel auf -24,7 zu Beginn des März 2026 von einem leicht revidierten -24,2 im vorherigen Zeitraum und verfehlte damit die Markterwartungen von -23,1. Die Konjunkturerwartungen schwächten sich ab (4,3 vs. 6,6 im Februar), was einen vorsichtigeren Ausblick angesichts anhaltender Unsicherheit widerspiegelt. Die Anschaffungsneigung verschlechterte sich ebenfalls deutlich (-9,3 vs. -4,0), während die Sparneigung auf ein Rekordhoch von 18,9 stieg (vs. 17,9), was darauf hindeutet, dass die Haushalte defensiv bleiben. Im Gegensatz dazu verbesserten sich die Einkommenserwartungen (6,5 vs. 5,1), wahrscheinlich unterstützt durch nachlassende Inflation und Lohnzuwächse. „Auch wenn sich die Wirtschaft leicht zu erholen scheint, bleiben die Verbraucher skeptisch“, sagte Rolf Bürkl, Leiter des Konsumklimas bei der NIM. „Geopolitische Spannungen, aber auch Herausforderungen in der Sozialpolitik dürften die Unsicherheit und damit auch die Sparneigung hoch halten“, fügte er hinzu.
2026-02-25
Deutsches Verbrauchervertrauen übertrifft Schätzungen
Der GfK-Konsumklimaindex in Deutschland stieg auf -24,1 zu Beginn des Februar 2026, von einem fast zweijährigen Tiefstand von -26,9 im vorherigen Zeitraum, und übertraf damit die Markterwartungen von -25,8. Die Einkommenserwartungen erholten sich stark (5,1 gegenüber -6,9 im Januar), was auf eine Entlastung der Haushaltsfinanzen hindeutet. Auch die Konjunkturerwartungen stiegen deutlich an (6,6 gegenüber 1,2), was auf eine wesentlich optimistischere Perspektive hinweist. Zudem verbesserte sich die Anschaffungsneigung (-4,0 gegenüber -7,5), da die Inflationssorgen nachließen. Unterdessen sank die Sparneigung von ihrem höchsten Stand seit Mitte 2008 (17,9 gegenüber 18,7). „Mit dem aktuellen Anstieg hat sich das Konsumklima einen erheblichen Teil der starken Verluste des Vormonats zurückerobert. Das Niveau bleibt jedoch niedrig“, sagte Rolf Buerkl, Leiter des Konsumklimas bei der NIM. Er warnte, dass der Aufschwung angesichts geopolitischer Spannungen und unsicherer Handelsbedingungen fragil bleibt und fügte hinzu, dass unklar sei, ob der positive Trend in den kommenden Monaten anhalten kann.
2026-01-28