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ZEW-Stimmungsindikator Deutschlands stürzt wegen Nahostkonflikt ab
2026-03-17 10:14
Joana Ferreira
1 Minute Lesezeit
Der ZEW-Index für die Konjunkturerwartungen in Deutschland stürzte im März 2026 um 58,8 Punkte auf -0,5 ab, nachdem er im Februar noch bei 58,3 gelegen hatte und weit unter den Markterwartungen von 39 lag, da die Stimmung durch den eskalierenden Konflikt im Nahen Osten stark beeinträchtigt wurde. Dies ist der drittgrößte monatliche Rückgang in der Geschichte des Indikators, nach einem Rückgang um 65,6 Punkte im April 2025, nachdem die USA neue Zölle angekündigt hatten, und einem Rückgang um 93,6 Punkte im März 2022 nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine. Die sich verschärfende Krise im Nahen Osten treibt die Energiepreise stark in die Höhe und schürt den Inflationsdruck, was Bedenken aufkommen lässt, dass die wirtschaftliche Erholung Deutschlands entgleisen könnte. Die endgültigen Auswirkungen werden von der Dauer und Schwere des Konflikts abhängen, aber Finanzexperten bezweifeln, dass eine schnelle Lösung wahrscheinlich ist. Unterdessen verbesserte sich die Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage, wobei der Index um 3,0 Punkte auf -62,9 stieg und damit die Erwartungen von -67,3 übertraf.
Deutschland ZEW Konjunkturerwartungen Index
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ZEW-Stimmungsindikator Deutschlands stürzt wegen Nahostkonflikt ab
Der ZEW-Index für die Konjunkturerwartungen in Deutschland stürzte im März 2026 um 58,8 Punkte auf -0,5 ab, nachdem er im Februar noch bei 58,3 gelegen hatte und weit unter den Markterwartungen von 39 lag, da die Stimmung durch den eskalierenden Konflikt im Nahen Osten stark beeinträchtigt wurde. Dies ist der drittgrößte monatliche Rückgang in der Geschichte des Indikators, nach einem Rückgang um 65,6 Punkte im April 2025, nachdem die USA neue Zölle angekündigt hatten, und einem Rückgang um 93,6 Punkte im März 2022 nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine. Die sich verschärfende Krise im Nahen Osten treibt die Energiepreise stark in die Höhe und schürt den Inflationsdruck, was Bedenken aufkommen lässt, dass die wirtschaftliche Erholung Deutschlands entgleisen könnte. Die endgültigen Auswirkungen werden von der Dauer und Schwere des Konflikts abhängen, aber Finanzexperten bezweifeln, dass eine schnelle Lösung wahrscheinlich ist. Unterdessen verbesserte sich die Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage, wobei der Index um 3,0 Punkte auf -62,9 stieg und damit die Erwartungen von -67,3 übertraf.
2026-03-17
Deutscher ZEW-Index schwächer als erwartet
Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen für Deutschland fiel im Februar 2026 auf 58,3, nachdem er im Januar mit 59,6 ein mehr als vierjähriges Hoch erreicht hatte, und blieb damit hinter den Markterwartungen von 65 zurück. Die weitgehend stabile Lesung deutet auf eine fragile Erholung in der größten Volkswirtschaft Europas hin. Strukturelle Herausforderungen in Industrie und Investitionen bestehen fort und unterstreichen die Notwendigkeit von Reformen, um die Attraktivität Deutschlands für Unternehmen zu steigern. Exportorientierte Sektoren verzeichneten im Februar moderate bis starke Zuwächse, was wahrscheinlich auf eine stärker als erwartete Auftragseingänge gegen Ende 2025 zurückzuführen ist. Die Stimmung verbesserte sich insbesondere in der Chemie- und Pharmaindustrie (plus 7,5 Punkte), im Stahl- und Metallsektor (plus 8,6 Punkte) sowie im Maschinenbau (plus 10,9 Punkte). Auch die Aussichten für den privaten Konsum verbesserten sich und stiegen um 6,0 Punkte trotz anhaltender Unsicherheiten. Im Gegensatz dazu verschlechterte sich die Stimmung im Bankwesen, in der Informationstechnologie und in der Versicherungsbranche. Unterdessen verbesserte sich die Einschätzung der aktuellen Lage weiter, wobei der Lageindex auf -65,9 stieg.
2026-02-17
Deutsche Anlegerstimmung steigt auf über 4-Jahres-Hoch
Der ZEW-Indikator für die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland sprang im Januar 2026 auf 59,6 und erreichte damit den höchsten Stand seit Juli 2021, weit über den Markterwartungen von 50. Investoren sind optimistisch, dass 2026 einen Wendepunkt für die Wirtschaft darstellen könnte. Das kürzlich abgeschlossene Mercosur-Handelsabkommen wird ebenfalls erwartet, die Aussichten für exportintensive Sektoren zu stärken, auch wenn die Unsicherheit über die US-Handelspolitik weiterhin auf den Exporteuren lastet. Exportorientierte Industrien haben bemerkenswerte Verbesserungen gezeigt. Die Stimmungsbilanzen in der Stahl- und Metallindustrie sowie im Maschinenbau stiegen um 18,2 bzw. 22,7 Punkte. Die Bilanz des Automobilsektors verbesserte sich um 16,5 Punkte auf -5,5, während die chemische und pharmazeutische Industrie sowie die Elektrotechnik Zuwächse von 12,4 bzw. 14,0 Punkten verzeichneten. Auch die Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage verbesserte sich, wobei der Index um 8,3 Punkte auf -72,7 stieg und damit die Erwartungen von -75,5 übertraf.
2026-01-20
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