Deutsches Anlegervertrauen sinkt leicht im November

2025-11-11 10:17 Joana Ferreira 1 Minute Lesezeit
Der ZEW-Index für die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland fiel im November 2025 auf 38,5, nachdem er im Oktober mit 39,3 den höchsten Stand der letzten drei Monate erreicht hatte und unter den Markterwartungen von 40 lag. Dies spiegelt ein schwindendes Vertrauen in die Fähigkeit der Regierung wider, wirksame Wirtschaftspolitiken umzusetzen. "Das Investitionsprogramm sollte einen wirtschaftlichen Anreiz bieten, aber strukturelle Probleme bestehen weiterhin", sagte ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach. Der Ausblick ist besonders schwach für die Chemie- und Metallindustrie, während die Banken- und Versicherungssektoren im Vergleich zum Vormonat ebenfalls Rückgänge verzeichneten. Im Gegensatz dazu verzeichnete der private Konsum eine deutliche Verbesserung um 13,3 Punkte, und die Bereiche Elektrotechnik, Dienstleistungen, Telekommunikation und IT verzeichneten bescheidene Zuwächse. Der Index für die aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen stieg im November um 1,3 Punkte auf -78,7.


Nachrichten
Deutsche Anlegerstimmung steigt auf über 4-Jahres-Hoch
Der ZEW-Indikator für die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland sprang im Januar 2026 auf 59,6 und erreichte damit den höchsten Stand seit Juli 2021, weit über den Markterwartungen von 50. Investoren sind optimistisch, dass 2026 einen Wendepunkt für die Wirtschaft darstellen könnte. Das kürzlich abgeschlossene Mercosur-Handelsabkommen wird ebenfalls erwartet, die Aussichten für exportintensive Sektoren zu stärken, auch wenn die Unsicherheit über die US-Handelspolitik weiterhin auf den Exporteuren lastet. Exportorientierte Industrien haben bemerkenswerte Verbesserungen gezeigt. Die Stimmungsbilanzen in der Stahl- und Metallindustrie sowie im Maschinenbau stiegen um 18,2 bzw. 22,7 Punkte. Die Bilanz des Automobilsektors verbesserte sich um 16,5 Punkte auf -5,5, während die chemische und pharmazeutische Industrie sowie die Elektrotechnik Zuwächse von 12,4 bzw. 14,0 Punkten verzeichneten. Auch die Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage verbesserte sich, wobei der Index um 8,3 Punkte auf -72,7 stieg und damit die Erwartungen von -75,5 übertraf.
2026-01-20
Deutschland Investorenstimmung verbessert sich
Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen in Deutschland stieg im Dezember 2025 stark auf 45,8, den höchsten Wert seit fünf Monaten, verglichen mit 38,5 im November und deutlich über den Prognosen von 38,5. Verbesserungen wurden im Automobilsektor (+7,7 auf -22) und in anderen exportorientierten Sektoren, einschließlich der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie der Metallproduktion, verzeichnet. „Die Erwartungen sind positiver geworden. Nach drei Jahren wirtschaftlicher Stagnation stehen die Chancen für eine Erholung der Wirtschaft gut, und dies spiegelt sich im Sentiment wider. Die expansive Fiskalpolitik wird der deutschen Wirtschaft neuen Schwung verleihen. Allerdings bleibt die Erholung fragil. Maßnahmen zur Bewältigung anhaltender Handelskonflikte, geopolitischer Spannungen und des Fehlens von Investitionen werden voraussichtlich auch 2026 auf der Reformagenda stehen“, so ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach. Andererseits verschlechterte sich der Indikator für die aktuelle Lage auf -81, den niedrigsten Stand seit Mai, von -78,7 im April und verglichen mit Prognosen von -80.
2025-12-16
Deutsches Anlegervertrauen sinkt leicht im November
Der ZEW-Index für die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland fiel im November 2025 auf 38,5, nachdem er im Oktober mit 39,3 den höchsten Stand der letzten drei Monate erreicht hatte und unter den Markterwartungen von 40 lag. Dies spiegelt ein schwindendes Vertrauen in die Fähigkeit der Regierung wider, wirksame Wirtschaftspolitiken umzusetzen. "Das Investitionsprogramm sollte einen wirtschaftlichen Anreiz bieten, aber strukturelle Probleme bestehen weiterhin", sagte ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach. Der Ausblick ist besonders schwach für die Chemie- und Metallindustrie, während die Banken- und Versicherungssektoren im Vergleich zum Vormonat ebenfalls Rückgänge verzeichneten. Im Gegensatz dazu verzeichnete der private Konsum eine deutliche Verbesserung um 13,3 Punkte, und die Bereiche Elektrotechnik, Dienstleistungen, Telekommunikation und IT verzeichneten bescheidene Zuwächse. Der Index für die aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen stieg im November um 1,3 Punkte auf -78,7.
2025-11-11