Deutsches Verbrauchervertrauen fällt auf fast 2-Jahres-Tief

2025-12-19 07:22 Farida Husna 1 Minute Lesezeit
Der GfK-Konsumklimaindex in Deutschland fiel stark auf -26,9 zu Beginn des Januar 2026 von einem leicht revidierten -23,4 im vorherigen Zeitraum und verfehlte damit die Markterwartungen von -23,2, was den niedrigsten Stand seit April 2024 darstellt. Der Rückgang spiegelte eine erneute Vorsicht der Haushalte wider, wobei die Kaufbereitschaft nach zwei Monaten des Anstiegs zurückging (-7,5 vs. -6,0 im Dezember). Auch die Sparneigung sprang auf den höchsten Stand seit Juni 2008 (18,7 vs. 13,7), da Bedenken über ein mögliches Wiederaufleben der Inflation und politische Unsicherheiten rund um Rentenreformen die Stimmung belasteten. Die Einkommenserwartungen fielen den dritten Monat in Folge (-6,9 vs. -0,1), was den anhaltenden Druck auf die Haushaltsfinanzen unterstreicht. Im Gegensatz dazu wurden die Wirtschaftserwartungen positiv (1,2 vs. -1,1), was auf vorsichtigen Optimismus hinsichtlich des breiteren Ausblicks hindeutet. Rolf Buerkl, Leiter des Konsumklimas bei der NIM, warnte, dass die Verschlechterung einen Schatten über die Endphase der Weihnachtseinkaufssaison wirft und ein „falscher Start“ für das Konsumklima im Jahr 2026 droht.


Nachrichten
Deutsches Verbrauchervertrauen übertrifft Schätzungen
Der GfK-Konsumklimaindex in Deutschland stieg auf -24,1 zu Beginn des Februar 2026, von einem fast zweijährigen Tiefstand von -26,9 im vorherigen Zeitraum, und übertraf damit die Markterwartungen von -25,8. Die Einkommenserwartungen erholten sich stark (5,1 gegenüber -6,9 im Januar), was auf eine Entlastung der Haushaltsfinanzen hindeutet. Auch die Konjunkturerwartungen stiegen deutlich an (6,6 gegenüber 1,2), was auf eine wesentlich optimistischere Perspektive hinweist. Zudem verbesserte sich die Anschaffungsneigung (-4,0 gegenüber -7,5), da die Inflationssorgen nachließen. Unterdessen sank die Sparneigung von ihrem höchsten Stand seit Mitte 2008 (17,9 gegenüber 18,7). „Mit dem aktuellen Anstieg hat sich das Konsumklima einen erheblichen Teil der starken Verluste des Vormonats zurückerobert. Das Niveau bleibt jedoch niedrig“, sagte Rolf Buerkl, Leiter des Konsumklimas bei der NIM. Er warnte, dass der Aufschwung angesichts geopolitischer Spannungen und unsicherer Handelsbedingungen fragil bleibt und fügte hinzu, dass unklar sei, ob der positive Trend in den kommenden Monaten anhalten kann.
2026-01-28
Deutsches Verbrauchervertrauen fällt auf fast 2-Jahres-Tief
Der GfK-Konsumklimaindex in Deutschland fiel stark auf -26,9 zu Beginn des Januar 2026 von einem leicht revidierten -23,4 im vorherigen Zeitraum und verfehlte damit die Markterwartungen von -23,2, was den niedrigsten Stand seit April 2024 darstellt. Der Rückgang spiegelte eine erneute Vorsicht der Haushalte wider, wobei die Kaufbereitschaft nach zwei Monaten des Anstiegs zurückging (-7,5 vs. -6,0 im Dezember). Auch die Sparneigung sprang auf den höchsten Stand seit Juni 2008 (18,7 vs. 13,7), da Bedenken über ein mögliches Wiederaufleben der Inflation und politische Unsicherheiten rund um Rentenreformen die Stimmung belasteten. Die Einkommenserwartungen fielen den dritten Monat in Folge (-6,9 vs. -0,1), was den anhaltenden Druck auf die Haushaltsfinanzen unterstreicht. Im Gegensatz dazu wurden die Wirtschaftserwartungen positiv (1,2 vs. -1,1), was auf vorsichtigen Optimismus hinsichtlich des breiteren Ausblicks hindeutet. Rolf Buerkl, Leiter des Konsumklimas bei der NIM, warnte, dass die Verschlechterung einen Schatten über die Endphase der Weihnachtseinkaufssaison wirft und ein „falscher Start“ für das Konsumklima im Jahr 2026 droht.
2025-12-19
Deutsche Verbraucherstimmung verbessert sich leicht
Der GfK-Konsumklimaindex in Deutschland stieg auf -23,2 im Vorfeld des Dezembers 2025 von -24,1 im vorherigen Zeitraum, im Einklang mit den Markterwartungen. Die Kaufbereitschaft verstärkte sich den zweiten Monat in Folge vor der Feiertagssaison (-6,0 vs. -9,3 im November) und kehrte auf ihr Niveau vom Vorjahr zurück, während die Sparbereitschaft nachließ (13,7 vs. 15,8). Allerdings rutschten die Konjunkturerwartungen in leichten Pessimismus ab (-1,1 vs. 0,8), blieben jedoch höher als vor einem Jahr, und die Einkommenserwartungen wurden negativ (-0,1 vs. 2,3), was auf anhaltenden Druck auf die Haushaltsfinanzen hinweist. Das Verbrauchervertrauen ist nun fast identisch mit dem Niveau des Vorjahres, was ein ermutigendes Zeichen für Einzelhändler ist, da es stabile Weihnachtsverkäufe nahelegt, so Rolf Buerkl, Leiter des Konsumklimas bei NIM. Dennoch merkte er an, dass, obwohl das Vertrauen Widerstandsfähigkeit zeigt, die Verbraucher keine signifikante Erholung in naher Zukunft erwarten.
2025-11-27