Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe erreicht 39-Wochen-Hoch

2025-12-18 14:01 Agna Gabriel 1 Minute Lesezeit
Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe in Deutschland stieg kurzzeitig auf 2,89 %, den höchsten Stand seit März 2025, nachdem die EZB die Zinsen zum vierten Mal in Folge unverändert ließ und die Ansicht bekräftigte, dass keine sofortige geldpolitische Reaktion erforderlich sei. Neue Prognosen der EZB deuteten auf ein stärkeres Wirtschaftswachstum hin und darauf, dass die Inflation bis 2028 auf das Ziel von 2 % zurückkehren wird, nachdem sie in den nächsten zwei Jahren darunter geblieben ist. Während viele Beamte den Rückgang der Inflation als vorübergehend ansehen, haben die Märkte begonnen, weitere Lockerungen auszupreisen und erwägen sogar eine erste Zinserhöhung der EZB bereits 2026. Zusätzlich zu dem Aufwärtsdruck auf die Renditen sind die Investoren zunehmend besorgt über die fiskalische Nachhaltigkeit Deutschlands. Im November verabschiedeten die deutschen Gesetzgeber den Bundeshaushalt 2026, was eine Abkehr von der langjährigen „schwarzen Null“-Politik des ausgeglichenen Haushalts markiert, wobei die Regierung im nächsten Jahr eine Rekordsumme von 512 Milliarden Euro an Anleiheemissionen zur Finanzierung von Infrastrukturverbesserungen und Militärausgaben aufnehmen wird.


Nachrichten
Rendite deutscher Bundesanleihen erreicht 14-Jahres-Hoch
Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe Deutschlands stieg auf 3 % und erreichte damit den höchsten Stand seit Juli 2011, da steigende Energiepreise und die restriktive Haltung der Europäischen Zentralbank die Erwartungen für mehrere Zinserhöhungen im Jahr 2026 verstärkten. Der Brent-Ölpreis überschritt 110 Dollar pro Barrel nach Angriffen auf Raffinerien im Nahen Osten, wobei Berichte darauf hindeuten, dass die Trump-Administration die iranische Kharg-Insel, ein wichtiges Exportzentrum, ins Visier nehmen könnte. Die Märkte preisen nun mindestens zwei Zinserhöhungen der EZB in diesem Jahr ein, mit einer möglichen dritten, nachdem die Zentralbank die Zinsen stabil gehalten, aber ihre Inflationsprognose nach oben korrigiert und die Wachstumsprognosen gesenkt hat. Der Entscheidungsträger Joachim Nagel deutete auf eine mögliche Zinserhöhung im nächsten Monat hin, falls der Inflationsdruck zunimmt, während Francois Villeroy de Galhau das Engagement der EZB bekräftigte, angesichts der eskalierenden Risiken im Nahen Osten entschlossen zu handeln.
2026-03-20
Rendite deutscher Bundesanleihen bleibt nahe 15-Jahreshoch
Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe in Deutschland blieb am Freitag bei 2,95% stabil, knapp unter dem fast 15-jährigen Höchststand von 3,01%, der am Vortag erreicht wurde. Der anhaltende Aufwärtsdruck folgt auf die deutliche Warnung der Europäischen Zentralbank vor eskalierenden Inflationsrisiken, die die Erwartungen an bevorstehende Zinserhöhungen verstärkt hat. Die EZB ließ die Zinsen am Donnerstag unverändert, nahm jedoch eine restriktivere Haltung ein, indem sie ihre Inflationsprognose anhob und die Wachstumsprognosen angesichts steigender Energiepreise, die durch den Iran-Konflikt angeheizt werden, senkte. Infolgedessen erwarten große Banken nun eine Zinserhöhung bereits im April, wobei die Geldmärkte eine Erhöhung bis Juni vollständig einpreisen und eine 60%ige Wahrscheinlichkeit für eine Bewegung im Mai annehmen. EZB-Politiker Joachim Nagel betonte die Möglichkeit einer Zinserhöhung im nächsten Monat, falls der Inflationsdruck anhält, während Francois Villeroy de Galhau die Bereitschaft der Bank bekräftigte, notwendige Maßnahmen zu ergreifen.
2026-03-20
Deutschlands 10-jähriger Bund-Rendite nähert sich 15-Jahres-Hoch
Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe Deutschlands stieg auf 3 % und näherte sich damit dem höchsten Stand seit Juli 2011, nachdem die Europäische Zentralbank die Zinssätze wie erwartet beibehalten, jedoch eine restriktivere Haltung eingenommen hatte. Die EZB bekräftigte ihr Engagement, die Inflation mittelfristig bei 2 % zu verankern, und warnte, dass der Krieg im Nahen Osten die Unsicherheit erhöht habe, was die Inflationsrisiken steigere und das Wachstum belaste. Die Zentralbank hob ihre Inflationsprognose für 2026 an und senkte die Wachstumsprognosen, wobei sie auf die Auswirkungen des Krieges auf Rohstoffpreise, reale Einkommen und Vertrauen verwies. Die Geldmärkte preisen nun in diesem Jahr 60 Basispunkte an EZB-Verschärfungen ein, was mindestens zwei Zinserhöhungen um einen Viertelpunkt entspricht.
2026-03-19