Schwedische Zentralbank belässt Zinssätze unverändert

2026-05-07 08:02 Joana Taborda 1 Minute Lesezeit
Die schwedische Riksbank hielt ihren Leitzins im Mai 2026 zum fünften Mal in Folge unverändert bei 1,75 %, was den Erwartungen entsprach. Sie erklärte, dass der aktuelle Leitzins einen soliden Ausgangspunkt für Anpassungen der Geldpolitik bietet, falls erforderlich, um das Inflationsziel zu sichern. Die Entscheidungsträger wiesen darauf hin, dass das Risiko, dass der Krieg im Nahen Osten zu höherer Inflation führt, etwas gestiegen ist. Dennoch bleibt die Inflation derzeit unter dem Ziel, und die jüngsten Daten fielen deutlich schwächer aus als die Prognose der Riksbank vom März. Gleichzeitig bleibt die wirtschaftliche Aktivität gedämpft. Daher gibt es Spielraum, um auf eine klarere Einschätzung der Auswirkungen des Konflikts und der damit verbundenen Angebotsengpässe zu warten. Die Zentralbank betonte, dass die Unsicherheit hoch bleibt und dass die Entwicklungen einer genauen Beobachtung bedürfen. Sie warnte auch, dass, falls der Krieg erhebliche Auswirkungen auf die globale Wirtschaft haben und einen breiten und anhaltenden Anstieg der Inflation auslösen sollte, sie gezwungen sein könnte, den Leitzins zu erhöhen.


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Schwedische Zentralbank belässt Zinssätze unverändert
Die schwedische Riksbank hielt ihren Leitzins im Mai 2026 zum fünften Mal in Folge unverändert bei 1,75 %, was den Erwartungen entsprach. Sie erklärte, dass der aktuelle Leitzins einen soliden Ausgangspunkt für Anpassungen der Geldpolitik bietet, falls erforderlich, um das Inflationsziel zu sichern. Die Entscheidungsträger wiesen darauf hin, dass das Risiko, dass der Krieg im Nahen Osten zu höherer Inflation führt, etwas gestiegen ist. Dennoch bleibt die Inflation derzeit unter dem Ziel, und die jüngsten Daten fielen deutlich schwächer aus als die Prognose der Riksbank vom März. Gleichzeitig bleibt die wirtschaftliche Aktivität gedämpft. Daher gibt es Spielraum, um auf eine klarere Einschätzung der Auswirkungen des Konflikts und der damit verbundenen Angebotsengpässe zu warten. Die Zentralbank betonte, dass die Unsicherheit hoch bleibt und dass die Entwicklungen einer genauen Beobachtung bedürfen. Sie warnte auch, dass, falls der Krieg erhebliche Auswirkungen auf die globale Wirtschaft haben und einen breiten und anhaltenden Anstieg der Inflation auslösen sollte, sie gezwungen sein könnte, den Leitzins zu erhöhen.
2026-05-07
Riksbank hält Zinsen, nennt Risiken durch den Krieg im Nahen Osten
Die Sveriges Riksbank ließ ihren Leitzins im März 2026 zum vierten Mal in Folge unverändert bei 1,75 %, was signalisiert, dass die Kreditkosten voraussichtlich auf diesem Niveau bleiben werden. Die Zentralbank betonte jedoch, dass der anhaltende Krieg im Nahen Osten erhebliche Unsicherheiten für ihre wirtschaftlichen Prognosen mit sich bringt. In ihrem hochgradig unsicheren Basisszenario geht die Riksbank davon aus, dass der Konflikt nur moderate Auswirkungen auf die Inflation und die wirtschaftliche Erholung haben wird, obwohl die Entscheidungsträger warnten, dass es zu früh sei, um die Auswirkungen vollständig zu bewerten. Die Bank erwartet, dass die CPIF-Inflation bis 2029 wieder das Ziel erreicht, da vorübergehende Druckfaktoren von Energiepreisen und Mehrwertsteuereinstellungen nachlassen. Dennoch betonte die Riksbank, dass sie bereit bleibt, in beide Richtungen zu handeln: die Zinsen zu erhöhen, wenn sich die Inflation als hartnäckiger erweist, selbst auf Kosten einer schwächeren wirtschaftlichen Aktivität, oder die Zinsen zu senken, wenn die Nachfrage erheblich nachlässt, während die inflationären Druckfaktoren nachlassen.
2026-03-19
Riksbank hält Leitzins und signalisiert verlängerte Pause
Die Sveriges Riksbank hielt ihren Leitzins bei 1,75 % für eine dritte aufeinanderfolgende Sitzung bei ihrer ersten geldpolitischen Entscheidung im Jahr 2026 unverändert, was den Erwartungen entspricht. Die Zentralbank deutete an, dass der Zinssatz voraussichtlich für einige Zeit auf diesem Niveau bleiben wird, während sie die Auswirkungen der aktuellen geldpolitischen Haltung bewertet, die voraussichtlich eine stärkere wirtschaftliche Aktivität unterstützen und helfen wird, die Inflation langfristig um das Ziel herum zu stabilisieren. Die Entscheidungsträger warnten jedoch, dass die Unsicherheit hinsichtlich Inflation und Wachstum zugenommen hat, teilweise bedingt durch geopolitische Spannungen und Veränderungen in der Handels- und Außenpolitik der USA. Während die schwedische Wirtschaft bisher trotz höherer Zölle widerstandsfähig geblieben ist, könnte das Sentiment der Haushalte und Unternehmen schnell schwächer werden. Sie hoben auch den Einfluss der Krone auf die Inflation und die Auswirkungen einer expansiveren Fiskalpolitik in Schweden und im Ausland als wesentliche Risiken für die Zukunft hervor.
2026-01-29