Singapur belässt Politik unverändert, hebt Inflationsausblick an

2026-01-29 00:41 Kyrie Dichosa 1 Minute Lesezeit
Die Monetäre Behörde von Singapur (MAS) hielt die Geldpolitik am 29. Januar 2026 zum dritten Mal in Folge stabil und bewahrte die Neigung, Breite und Mitte des nominalen effektiven Wechselkursbandes des Singapur-Dollars (S$NEER) bei. Allerdings hob die Zentralbank ihre Inflationsprognose für 2026 an und prognostizierte sowohl die Kern- als auch die Gesamtinflation zwischen 1% und 2%, im Vergleich zum vorherigen Prognosebereich von 0,5% bis 1,5%. Der Vorstand der Politik bewertete, dass die Risiken sowohl für das Wachstum als auch für die Inflation nach oben geneigt sind und stellte fest, dass anhaltend stärker als erwartetes Wirtschaftswachstum schnellere Lohnsteigerungen anheizen und das Verbrauchervertrauen verbessern könnte, was die inflationsdruck verstärken würde. Darüber hinaus könnten laufende geopolitische Entwicklungen die importierten Kosten erhöhen. MAS erklärte auch, dass das Wirtschaftswachstum 2026 voraussichtlich widerstandsfähig bleiben wird, während die zugrunde liegenden Preisdruck allmählich näher an ihren langfristigen Trend zurückkehrt.


Nachrichten
Singapur verschärft die Geldpolitik wegen Inflationssorgen
Die Währungsbehörde von Singapur (MAS) hat am Dienstag zum ersten Mal seit drei Jahren ihre geldpolitische Haltung verschärft, in einem weithin erwarteten Schritt, da sie sich auf mögliche wirtschaftliche Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten vorbereitet. Die Zentralbank hat die Rate der Aufwertung des nominalen effektiven Wechselkursbandes des Singapur-Dollars (S$NEER) leicht erhöht, während Breite und Zentrum unverändert blieben. Die Entscheidungsträger erwarten, dass das BIP-Wachstum Singapurs in diesem Jahr nachlässt, wobei die Produktionslücke im Durchschnitt bei null liegt. Gleichzeitig dürften steigende importierte Energiekosten und breitere Preisdrucke die MAS-Kerninflation kurzfristig anheben. Die Prognosen für sowohl die MAS-Kerninflation als auch die CPI-All Items-Inflation wurden von 1% bis 2,0% auf 1-1/2% bis 2-1/2% angehoben. Die Kosten für den privaten Transport werden aufgrund höherer Kraftstoffpreise steigen, während die Inflation im Bereich Unterkunft nachlässt. Die MAS betonte, dass sie gut positioniert ist, um die Preisstabilität im mittelfristigen Zeitraum zu sichern und bereit ist, übermäßige Volatilität im S$NEER zu dämpfen.
2026-04-14
Singapur belässt Politik unverändert, hebt Inflationsausblick an
Die Monetäre Behörde von Singapur (MAS) hielt die Geldpolitik am 29. Januar 2026 zum dritten Mal in Folge stabil und bewahrte die Neigung, Breite und Mitte des nominalen effektiven Wechselkursbandes des Singapur-Dollars (S$NEER) bei. Allerdings hob die Zentralbank ihre Inflationsprognose für 2026 an und prognostizierte sowohl die Kern- als auch die Gesamtinflation zwischen 1% und 2%, im Vergleich zum vorherigen Prognosebereich von 0,5% bis 1,5%. Der Vorstand der Politik bewertete, dass die Risiken sowohl für das Wachstum als auch für die Inflation nach oben geneigt sind und stellte fest, dass anhaltend stärker als erwartetes Wirtschaftswachstum schnellere Lohnsteigerungen anheizen und das Verbrauchervertrauen verbessern könnte, was die inflationsdruck verstärken würde. Darüber hinaus könnten laufende geopolitische Entwicklungen die importierten Kosten erhöhen. MAS erklärte auch, dass das Wirtschaftswachstum 2026 voraussichtlich widerstandsfähig bleiben wird, während die zugrunde liegenden Preisdruck allmählich näher an ihren langfristigen Trend zurückkehrt.
2026-01-29
Singapur hält Politik stabil trotz robustem Wachstum
Die Monetary Authority of Singapore (MAS) hat ihre Geldpolitik am Dienstag unverändert gelassen und die Rate der Aufwertung des nominalen effektiven Wechselkurses des Singapur-Dollars (S$NEER) beibehalten, ohne Änderungen an seiner Breite oder Mitte vorzunehmen. Nachdem die Zentralbank in diesem Jahr zweimal die Politik gelockert hat, sagte sie, dass sie gut positioniert ist, um auf Risiken für die Preisstabilität im mittleren Zeitraum zu reagieren und globale Unsicherheiten genau zu überwachen. Vorläufige Schätzungen zeigten, dass das BIP des Landes im 3. Quartal gegenüber dem Vorquartal um 1,3 % gestiegen ist, leicht unter den 1,5 % des 2. Quartals, aber über den Erwartungen, unterstützt durch Fertigung und inländische Nachfrage trotz der Handelsprobleme mit den USA. Das Wachstum gegenüber dem Vorjahr verlangsamte sich von 4,5 % auf 2,9 %. Die MAS erwartet, dass das Wachstum nachlässt, wenn sich handelsbezogene Sektoren normalisieren, obwohl Investitionen in KI, Infrastrukturausgaben und Finanzbedingungen die Aktivität unterstützen sollten. Das BIP soll 2026 wieder nahe dem Trend liegen, wobei die Kerninflation im Jahr 2025 durchschnittlich 0,5 % betragen und bis 2026 auf 0,5–1,5 % steigen soll.
2025-10-14