MXN Unter Druck durch die Fed-Aussichten

2026-06-17 21:08 Isabela Couto 1 Minute Lesezeit
Der MXN handelte im Juni nahe 17,3 pro USD nach der neuesten geldpolitischen Ankündigung der Federal Reserve. Der Schritt spiegelte den restriktiven Ton der aktualisierten wirtschaftlichen Projektionen des FOMC wider. In seiner ersten Sitzung unter Vorsitz von Kevin Warsh ließ die Fed die Zinssätze unverändert, aber das Dot-Plot zeigte, dass mindestens neun Mitglieder Zinserhöhungen in diesem Jahr erwarten. Die Märkte preisen nun zunehmend eine Erhöhung um 25 Basispunkte vor Ende 2026 ein. Angesichts der engen Verbindung zwischen der Geldpolitik der Fed und Banxico könnte eine restriktivere Fed den Zinsunterschied verringern, nachdem die mexikanische Zentralbank signalisiert hat, dass sie ihren Lockerungszyklus pausieren wird. Dies hat den Peso belastet, indem es die Attraktivität von Carry-Trades verringert hat. In der Zwischenzeit zeigten aktuelle Daten, dass die mexikanische Wirtschaft im ersten Quartal um 0,6 % im Vergleich zum Vorquartal schrumpfte, während sie im Vergleich zum Vorjahr nur um 0,2 % wuchs. Die Inflation verlangsamte sich im ersten Halbjahr Mai ebenfalls stärker als erwartet, blieb jedoch über dem Ziel der Zentralbank, wobei der jährliche Verbraucherpreisindex auf 4,1 % zurückging.


Nachrichten
Mexikanischer Peso fällt auf April-Tiefststände
Der mexikanische Peso fiel Ende Juni auf 17,6 pro USD, dem schwächsten Stand seit Anfang April, angesichts der unterschiedlichen Aussichten für die Bank von Mexiko und die Federal Reserve. Der Dollar stieg gegenüber G10- und Schwellenmarkt-Währungen, nachdem die hawkischen Prognosen der FOMC-Mitglieder in ihrer letzten Zinssatzentscheidung die Märkte dazu brachten, sich auf mehr als eine Zinserhöhung durch die Zentralbank in diesem Jahr einzustellen. Im Gegensatz dazu schwächten die neuesten Wirtschaftsdaten das Argument für taubenhaftige Entscheidungsträger bei Banxico. Die inländische Gesamtinflationsrate fiel unerwartet auf ein Zehnmonatstief von 3,55% in der ersten Junihälfte, während die Kernrate ebenfalls stärker als prognostiziert nachgab. Neben der Lockerung der Geldpolitik im Inland würde ein engerer Zinssatzunterschied zwischen beiden Zentralbanken die Nachfrage nach Peso-denominierten Carry-Trades verringern.
2026-06-24
MXN Unter Druck durch die Fed-Aussichten
Der MXN handelte im Juni nahe 17,3 pro USD nach der neuesten geldpolitischen Ankündigung der Federal Reserve. Der Schritt spiegelte den restriktiven Ton der aktualisierten wirtschaftlichen Projektionen des FOMC wider. In seiner ersten Sitzung unter Vorsitz von Kevin Warsh ließ die Fed die Zinssätze unverändert, aber das Dot-Plot zeigte, dass mindestens neun Mitglieder Zinserhöhungen in diesem Jahr erwarten. Die Märkte preisen nun zunehmend eine Erhöhung um 25 Basispunkte vor Ende 2026 ein. Angesichts der engen Verbindung zwischen der Geldpolitik der Fed und Banxico könnte eine restriktivere Fed den Zinsunterschied verringern, nachdem die mexikanische Zentralbank signalisiert hat, dass sie ihren Lockerungszyklus pausieren wird. Dies hat den Peso belastet, indem es die Attraktivität von Carry-Trades verringert hat. In der Zwischenzeit zeigten aktuelle Daten, dass die mexikanische Wirtschaft im ersten Quartal um 0,6 % im Vergleich zum Vorquartal schrumpfte, während sie im Vergleich zum Vorjahr nur um 0,2 % wuchs. Die Inflation verlangsamte sich im ersten Halbjahr Mai ebenfalls stärker als erwartet, blieb jedoch über dem Ziel der Zentralbank, wobei der jährliche Verbraucherpreisindex auf 4,1 % zurückging.
2026-06-17
MXN Stabil, während Märkte US-Daten und Risiken im Nahen Osten bewerten
Der mexikanische Peso handelte Anfang Juni nahe 17,3 pro USD, während Investoren stärkere US-Wirtschaftsdaten gegen steigende Spannungen im Nahen Osten abwogen. Die Währung blieb stabil, trotz der breiten Dollarstärke, die durch die Nachfrage nach sicheren Anlagen angeheizt wurde. Die Spannungen eskalierten, nachdem Iran ballistische Raketen in Richtung benachbarter Länder abgefeuert hatte, was US-Schläge auf Ziele in Verbindung mit Teheran zur Folge hatte, während diplomatische Verhandlungen ins Stocken gerieten. Die Märkte bewerteten auch stärkere als erwartete US-Arbeitsmarktdaten, wobei der ADP-Bericht zeigte, dass die Beschäftigung im privaten Sektor im Mai stärker als prognostiziert gestiegen ist, was die Anzeichen für die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft verstärkte. Investoren überwachten zudem die Zahlen zu offenen Stellen, die die bevorstehenden Entscheidungen der Federal Reserve beeinflussen könnten, da ein solider Arbeitsmarkt die Erwartungen unterstützt, dass die Zinssätze länger hoch bleiben könnten. Zusätzliche Vorsicht kam von einem US-Vorschlag zur Einführung neuer Zölle auf Importe aus 60 Volkswirtschaften. Trotz dieser Gegenwinde erholte sich der Peso teilweise von seinen früheren wöchentlichen Verlusten.
2026-06-04