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Kakaofutures auf über 5-Monats-Hoch
2026-06-23 13:43
Luisa Carvalho
1 Minute Lesezeit
Kakaofutures wurden bei etwa 5.050 USD pro Tonne gehandelt, nahe dem Höchststand seit Januar, angetrieben durch Short-Covering und wetterbedingte Angebotsbedenken. Händler überwachten weiterhin das Ende der Zwischensaisonernte in Westafrika und richteten auch ihr Augenmerk auf die Haupternte im September, während die Risiken durch El Niño zunehmen. Landwirte im größten Produzentenland, der Elfenbeinküste, äußerten Bedenken, dass die jüngsten überdurchschnittlichen Niederschläge in den Hauptproduktionsgebieten zu Überschwemmungen, höherer Krankheitsinzidenz und einer verminderten Qualität der Kakaobohnen während der letzten Phase der Zwischenernte führen könnten. Während Niederschläge für die Pflanzenentwicklung unerlässlich sind, kann übermäßige Feuchtigkeit Pilzkrankheiten und Schädlingstätigkeit begünstigen, insbesondere während der kritischen Phase der Bildung und Reifung der Kakaofrüchte. Ein weiterer belastender Faktor war der Rückgang der ICE-zertifizierten Bestände an US-Häfen, die um 3.828 Säcke auf 2.914.908 fielen, was auf engere Angebotsbedingungen hindeutet.
Kakao
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Kakaofutures sinken leicht
Kakaofutures gaben auf 4.900 pro Tonne nach, von einem Fünf-Monats-Hoch von fast 5.250 pro Tonne, das am 25. Juni erreicht wurde, da stärkere Lieferströme die Bedenken über die bevorstehende Kakaoproduktion in Westafrika milderten. Neueste Daten zeigten, dass die Kakaoeinfuhrhäfen im größten Produzenten Côte d'Ivoire am 28. Juni 1,910 Millionen metrische Tonnen erreichten, seit die Saison am 1. Oktober begann, was einem Anstieg von 18,4 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum der letzten Saison entspricht. Auch die Kakaosexporte Nigerias stiegen im Mai um +28 % im Jahresvergleich auf 18.034 MT. Doch selbst mit einem prognostizierten Überschuss im Jahr 2026 bleiben die Kakaopreise volatil und empfindlich gegenüber Wetterfaktoren. Jüngste starke Regenfälle in Côte d'Ivoire und Ghana haben die Kakaernte und den Transport durch Überschwemmungen von Straßen und eingeschränkten Zugang zu Farmen und Häfen gestört. Da die Regenfälle im Juni bereits nahe den monatlichen Durchschnittswerten liegen, erhöht übermäßige Feuchtigkeit auch das Risiko von Braunfäule, was potenziell die Erträge dämpfen könnte. Darüber hinaus hat die Rückkehr von El Niño erneut dazu geführt, dass Kakao zu den landwirtschaftlichen Rohstoffen gehört, die am anfälligsten für Klimaschocks sind.
2026-06-29
Kakaofutures auf über 5-Monats-Hoch
Kakaofutures wurden bei etwa 5.050 USD pro Tonne gehandelt, nahe dem Höchststand seit Januar, angetrieben durch Short-Covering und wetterbedingte Angebotsbedenken. Händler überwachten weiterhin das Ende der Zwischensaisonernte in Westafrika und richteten auch ihr Augenmerk auf die Haupternte im September, während die Risiken durch El Niño zunehmen. Landwirte im größten Produzentenland, der Elfenbeinküste, äußerten Bedenken, dass die jüngsten überdurchschnittlichen Niederschläge in den Hauptproduktionsgebieten zu Überschwemmungen, höherer Krankheitsinzidenz und einer verminderten Qualität der Kakaobohnen während der letzten Phase der Zwischenernte führen könnten. Während Niederschläge für die Pflanzenentwicklung unerlässlich sind, kann übermäßige Feuchtigkeit Pilzkrankheiten und Schädlingstätigkeit begünstigen, insbesondere während der kritischen Phase der Bildung und Reifung der Kakaofrüchte. Ein weiterer belastender Faktor war der Rückgang der ICE-zertifizierten Bestände an US-Häfen, die um 3.828 Säcke auf 2.914.908 fielen, was auf engere Angebotsbedingungen hindeutet.
2026-06-23
Kakaofutures auf 1-Monats-Hoch
Kakaofutures wurden über 4.300 USD pro Tonne gehandelt, nahe dem Höchststand seit Mitte Mai, da Händler sich auf die zunehmenden Risiken durch El Niño konzentrierten, die die bevorstehenden Ernten betreffen. Händler berichteten, dass der Markt durch Hinweise gestützt wurde, dass die Haupternte 2026/27 in der wichtigen Anbauregion Westafrika erheblich unter dem Niveau dieser Saison liegen könnte. StoneX hat kürzlich seine Prognose für den globalen Kakaüberschuss in der Saison 2026/27 auf 149.000 Tonnen gesenkt, verglichen mit den im Januar prognostizierten 267.000 Tonnen. Die Revision war größtenteils auf wachsende Bedenken hinsichtlich der potenziellen Auswirkungen von El Niño auf die Kakaoernte in Westafrika zurückzuführen. Gleichzeitig wurde auch die Schätzung für den Überschuss 2025/26 von zuvor 287.000 Tonnen auf 247.000 Tonnen gesenkt. Ein ähnlicher Trend war in den Prognosen der ICCO zu beobachten, die Ende Mai ihre Schätzung für den Überschuss 2024/25 von 75.000 Tonnen auf 48.000 Tonnen nach unten korrigierte. In der Zwischenzeit wuchsen die in US-Häfen gelagerten Volumina um weitere 5.678 Säcke und erreichten 2.923.471 Säcke.
2026-06-16
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